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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2014.2015

uni.com (Kooperation Universität Innsbruck mit VHS Tirol)

Jacopo Pontormo - LV Dr. Helmuth Oehler, WS 2014.2015.

LEONARDO. MICHELANGELO. RAFFAELLO - UND DIE FOLGEN.
Italienische Meisterwerke des Manierismus: Jacopo Pontormo & Rosso Fiorentino.

Dr. Helmuth Oehler

Widersprüche? Bereits in den Spätwerken Leonardos und Raffaellos sowie im gesamten Werk Michelangelos nach 1505 schwinden zunehmend Natürlichkeit und Klarheit zugunsten einer Darstellung der Widersprüche in den Erscheinungen der sichtbaren Welt. Bei den Künstlern der folgenden Generation entwickelt sich ein ausgesprochen anti-klassischer Stil, den die Kunstgeschichte als Manierismus bezeichnet.

Die Folgen: Künstliches. Komplexes. Exzentrisches. Der eigenbrötlerische Jacopo Pontormo (1494–1557) schafft nun Werke von existentieller Tiefgründigkeit, erhebt das Bizarre und Rätselhafte zu positiv bewerteten künstlerischen Prinzipien. Rosso Fiorentinos (1495–1540) Malereien zeigen eine irreale Farbigkeit, ausdrucksvolle Gesten und eine Verunklärung des Bildraumes.

Die Lehrveranstaltung erhellt durch die Analyse von Kunstwerken den hochspannenden „italienischen Weg“ von der angeblich so „klassisch-harmonischen“ Hochrenaissance in die exaltiert-kapriziöse Welt des Manierismus.

Eine Fahrt nach München, um dort in der Alten Pinakothek Originale italienischer Manieristen zu betrachten, ist geplant.

Beginn: Do, 13.11.2014, 16.15 - 17.55 Uhr

Weitere Termine: 20.11. | 27.11. | 04.12.2014 | 15.01. | 22.01 | 29.01.2015

Ort: VHS-Haus, 2. Stock, Raum 2, Marktgraben 10, 6020 Innsbruck

Anmeldung: VHS Innsbruck, T 0512 58 88 82, innsbruck@vhs-tirol.at

 


Leonardo da Vinci, Anna Selbdritt, um 1502-1513, Paris, Louvre. Quelle: Wikipedia.     Michelangelo Buonarotti, Tondo Doni, um 1503-1504, Florenz, Uffizien. Quelle: Wikipedia.     Raffaello Santi, Madonna im Grünen, 1505 oder 1506, Wien, Kunsthistorisches Museum. Quelle: Wikipedia.

LEONARDO. MICHELANGELO. RAFFAELLO.
Italienische Meisterwerke des 16. Jahrhunderts

Dr. Helmuth Oehler

Hochrenaissance: Natürlichkeit. Klarheit. Harmonie. Der als „Universalgenie der Renaissance“ gefeierte Leonardo da Vinci (1452–1519). Dann: Michelangelo Buonarrotti (1475–1564), der „größte Künstler aller Zeiten“. Schlussendlich: Raffaello Sanzio (1483–1520), gar als „Göttlicher“ bezeichnet! Diese künstlerischen Größen markieren den Zenit der italienischen Renaissancekunst. Allerdings erfüllen bei genauer Betrachtung nur wenige ihrer Werke die strengen Forderungen der klassischen Hochrenaissance.
Widersprüche?
Denn bereits in den Spätwerken Leonardos und Raffaellos sowie im gesamten Werk Michelangelos nach 1505 schwinden zunehmend Natürlichkeit und Klarheit zugunsten einer Darstellung der Widersprüche in den Erscheinungen der sichtbaren Welt. Bei den Künstlern der folgenden Generation entwickelt sich ein ausgesprochen anti-klassischer Stil, den die Kunstgeschichte als Manierismus bezeichnet.

Eine Fahrt nach München, um dort in der Alten Pinakothek Originale von Leonardo da Vinci und Raffaello Sanzio zu betrachten, ist möglich.

Beginn: Do. 18.09.2014, 16.15 - 17.55 Uhr

Weitere Termine: 25.09. | 02.10. | 09.10. | 16.10. | 23.10. | 06.11.2014

Ort: VHS-Haus, 2. Stock, Raum 2, Marktgraben 10, 6020 Innsbruck

Anmeldung: VHS Innsbruck, T 0512 58 88 82, innsbruck@vhs-tirol.at

 

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