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SCHLOSS AMBRAS INNSBRUCK

Rot wie Blut
// Samstag, 16.12.2017, 14:30 Uhr

Gemeißelt. Gegossen. Geschnitzt.
// Samstag, 20.01.2018, 14:30 Uhr

 


Lehrveranstaltung Wintersemester 2014.2015

Dr. Helmuth Oehler, Innsbruck. Foto Ruediger Belter_Muenchen
Dr. Helmuth Oehler, Innsbruck. Foto: Rüdiger
Belter, München.

Kunst bei Hof III

"Mit Tugend und Beispiel"
Die Bildnisse Kaiser Josephs II. im Kontext der europäischen (Tiroler) Kunst des Neo-Klassizismus.
Gespräche vor den Originalen sowie Einblicke und Vergleiche im Seminarraum der Hofburg.

Dr. Helmuth Oehler in Zusammenarbeit mit der Burghauptmannschaft Österreich

Kaiser Joseph II. zu Pferd, Detail, Kaiserliche Hofburg zu Innsbruck. Foto: Burghauptmannschaft ÖsterreichFoto: Burghauptmannschaft Österreich.

„Mit Tugend und Beispiel“: Dieser Wahlspruch, den Joseph II. 1764 anlässlich seiner Wahl zum römisch-deutschen König annahm, charakterisiert seine politischen Ideen. Sie sind auch Ausgangspunkt der Untersuchung der von Malern und Skulpteuren geschaffenen Porträts Josephs II.: Inwieweit spiegeln sie diesen Leitspruch des „aufklärerischen und reformwütigen“ Herrschers wider? Und unterscheiden sich damit von den Bildinszenierungen seiner Vorgänger und seiner Mutter, Maria Theresia?

Joseph II., ein Mann mit „schroffer Persönlichkeitsstruktur“ (Helmut Neuhold 2012), trug mit Vorliebe als erster Habsburger fast immer Uniform. In dieser ließ er sich auch darstellen: Für ihn war die Uniform eine bewusstes Gegenstück zur prunkvollen Hoftracht und stellte eine Möglichkeit dar, seinen Hang zur „Simplizitaet“ zu visualisieren.  

Klar erkennbar ist, dass sich in den Kunstproduktionen für den Wiener Hof während der Regierungszeit Josephs II. der Wandel vom Spätbarock zum Neo-Klassizismus vollzog.

In der Veranstaltung werden zunächst die in der Kaiserlichen Hofburg zu Innsbruck vorhandenen Bildnisse
Josephs II.
vorstellt und analysiert [bequeme Sitzgelegenheiten bei den Kunstwerken vorhanden]. Im Anschluss werden sie im Seminarraum durch Bildvergleiche mit der europäischen (Tiroler) Kunst des Neo-Klassizismus in Verbindung gebracht.

So treten die Teilnehmer mit den imperialen Artefakten und Dr. Helmuth Oehler in einen aktiven Dialog – und erleben die Welt des höfischen österreichischen Spätbarocks und Neo-Klassizismus.

Die Lehrveranstaltung findet im Rahmen des Forschungsprojektes "Höfische Kunst um Maria Theresia" - Österreichische Kunstgeschichte des 18. Jahrhunderts und in Zusammenarbeit mit der Burghauptmannschaft Österrreich statt.

Termine
Kurs A
4mal, jeweils dienstags, 14.00 bis 15.30 Uhr
09.09. | 16.09. | 30.09. | 07.10.2014
Kurs B
4mal, jeweils samstags, 10.00 bis 11.30 Uhr
13.09. | 20.09. | 04.10. | 11.10.2014
 
Kosten
€ 44,-- (exkl. Eintritt)

Anmeldung hier bei Dr. Helmuth Oehler

Fortsetzung: "Das österreichische Wesen ist die leibhaftige Barockfacade": Der Neo-Barock als österreichischer Nationalstil (ab 18.10.2014 bzw. 21.10.2014)



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